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Unsere Themen heute:

Europäischer Monat der Fotografie

Hallo, liebe Leser,

zum vierten Mal wird Berlin für 6 Wochen zur internationalen Fotometropole. Im Herbst werden in der ganzen Stadt anlässlich des Europäischen Monats der Fotografie rund 150 Ausstellungen mit 500 internationalen Fotografinnen und Fotografen und mehr als 10.000 Motiven gezeigt.

Die Berliner Ausgabe des Europäischen Monats der Fotografie (MdF) fragt im vierten Jahr nach der Rolle der Fotografie bei der Modernisierung unserer Lebenswelten.

Unter dem Thema „Modernes Leben, Neue Bilder“ beteiligen sich am 4. MdF Berlin weit mehr als 100 Institutionen mit aufregenden Fotoausstellungen in ganz Berlin und Potsdam. Der Fotomonat bietet der internationalen Fotoszene und dem Publikum eine Plattform für Gespräche im Rahmen von Ausstellungen, Veranstaltungen, Symposien und Workshops.

Der Eröffnung in der Berlinischen Galerie mit dem europäischen Fotoprojekt „Mutations III“ am 14. Oktober folgen weitere Vernissagen. So beteiligen sich der Martin Gropius Bau mit einer großen Retrospektive zu László Moholy-Nagy und das Willy Brandt Haus zusammen mit dem Institut Français mit Ausstellungen anlässlich des 100. Geburtstages des legendären Pariser Fotografen Izis. Dem Pionier der Street Photography Garry Winogrand widmet Camera Work eine Präsentation.

Peter Lindbergh ist bei C/O Berlin zu sehen, und Galerie Kicken zeigt Werke von Ed van der Elsken und Barbara Klemm. Von der Mikrofotografie bis zur Handykamera reicht das Spektrum an Fotoprojekten und Themen des diesjährigen Berliner Monats der Fotografie.

Im Fokus aller Ausstellungen befinden sich fotografische Positionen aus internationaler Perspektive, die großstädtische Lebensweisen aus drei Jahrhunderten einfangen und neue Blickwinkel auf die Stadt und die Moderne ermöglichen.

Auf fünf Feldern thematisiert der 4. MdF Berlin:

  • Großstädtische Lebensweisen
  • Modefotografie
  • Fotografie und Wissenschaft
  • Neue Bildwelten, neue Techniken
  • Bildung – Ausbildung – Wettbewerbe

Außerdem fasst die Rubrik „Zu Gast & kooptiert“ weitere Fotoausstellungen und Projekte zusammen, die in Berlin zu sehen sind.

Der 4. MdF Berlin 2010 wird am 14. Oktober um 19 Uhr in der Berlinischen Galerie eröffnet. Veranstalter des MdF Berlin ist die Kulturprojekte Berlin GmbH.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß mit unserem heutigen Newsletter.

Mit freundlichem Gruß

Torsten Kieslich

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Fotopraxis für iPhone und iPad

Das neue iPhone 4 glänzt mit einer 5-Megapixel-Kamera, Zoom und Blitz. Doch eine gute Technik garantiert noch lange keine wirklich guten Aufnahmen. Fotojournalist und Werbefotograf Gert Wagner zeigt in sieben iPhone-Apps und einer neu kompilierten iPad-Gesamtausgabe, wie bereits einfachste Tricks dabei helfen, die eigenen Aufnahmen zu verbessern. Dank der mobilen Nachschlagewerke ist es auch unterwegs möglich, perfekte Portraits zu planen, unattraktive Motive zu optimieren oder Licht mit Bedacht einzusetzen.

Das iPhone mit seiner stets verfügbaren Kamera verleitet dazu, Fotos "mal eben aus der Hüfte zu schießen". Einfach draufhalten und Klick! Anstatt ein Bild aufwändig zu choreografieren, wird der Auslöser einfach mehrmals nacheinander betätigt, frei nach dem Motto: Eins der vielen Bilder wird schon gut sein. Der Katzenjammer kommt oft hinterher, wenn ganze Fotoserien nicht einmal den einfachsten Qualitätsansprüchen genügen.

Gert Wagner ist Fotojournalist und Werbefotograf. Er hat in den letzten Jahren für viele große Magazine, internationale Konzerne und bekannte Marken gearbeitet. Viele seiner Aufnahmen wurden in der ganzen Welt veröffentlicht und haben begehrte Preise gewonnen. Er sagt:

"Auch das neue iPhone 4 mit seiner höher auflösenden Kamera, dem Zoom und dem Blitz wird die Qualität der aufgenommenen Bilder nicht unendlich verbessern. Wichtiger als eine gute Kamera ist oft ein gutes Auge für das perfekte Bild. Und das lässt sich durchaus schulen."

Gert Wagner hat seine besten Tipps und Tricks auf sieben Fotopraxis-Apps für das iPhone aufgeteilt, die ab sofort im iTunes AppStore verfügbar sind. Gert Wagner:

"Diese Vorgehensweise erlaubt es den Anwendern, gezielt nur die Apps zu den speziellen Fotothemen zu beziehen, die sie auch wirklich interessieren. Und die Umsetzung als mobiles eBook gestattet es, die Ratschläge und Anweisungen unterwegs zu lesen - gern auch zum Nachschlagen."

Hinzu kommt ganz neu eine Komplett-Ausgabe für das iPad, die als eBook im Bookstore vorliegt. Sie sammelt alle sieben Einzelbände und fügt sie zu einem Werk zusammen. Das größere Display erleichtert das Lesen natürlich. Hinzu kommt, dass die Musterfotos erst auf dem iPad ihre volle Wirkung entfalten.

Ein unterhaltsamer Weg zu besseren Bildern: Gert Wagner zeigt anhand von 130 Aufnahmen auf, wie seine Fotos entstanden sind und liefert die dazu passenden Überlegungen mit, was das Motiv, die Lichtauswahl oder den Bildaufbau betrifft. Allen Aufnahmen ist gemeinsam: Oft führen bereits verblüffend einfache Methoden zu erstaunlich kraftvollen Bildern. Diese Apps stehen einzeln für das iPhone und gebündelt als eBook für das iPad bereit:

  • ABENTEUER UND ACTION: Segeln, Surfen, Fahren, Reiten, Fliegen und sogar Stierkampf: Bei der Action-Fotografie sind viele Schwierigkeiten zu meistern. Mit 34 teilweise spektakulären Bildern und der Schilderung ihrer Entstehung demonstriert der Fotograf, wie sich Probleme in dieser Königsdisziplin lösen lassen.
  • ARCHITEKTUR UND INDUSTRIE: Unter den vielen fotografischen Disziplinen sind Industriethemen besonders schwer darzustellen, weil sie oft recht unattraktiv sind. Aber: Es bedarf nur einiger einfacher Mittel, um Fotos aufzunehmen, die sich deutlich vom Durchschnitt abheben.
  • LANDSCHAFT: Die Landschaftsfotografie bietet viele Gelegenheiten, um besonders stimmungsvolle Bilder einzufangen. Wichtig ist es hier, die kreative Kraft von wechselnden Perspektiven und klug eingesetztem Licht bewusst zu kombinieren.
  • LICHT: Mit Licht lassen sich Stimmungen perfekt inszenieren. Oft bedarf es nur einfachster Tricks und Kniffe, um die Lichtsituation vor Ort komplett zu verändern - auch ohne teure Technik. 21 Beispiele zeigen, wie's gemacht wird.
  • PORTRÄTS: Diese Einführung in die Portrait-Fotografie entstammt der reichen Erfahrung des Profis, veranschaulicht mit 19 sehr lebendigen Bildern.
  • SYMBOLE: Bei der Wahrnehmung unserer Umgebung sind Symbole markante Merkmale. Wenn man sie beim Fotografieren beachtet, bekommen Bilder mehr Ausdruck und Kraft.
  • UNATTRAKTIVE MOTIVE: Das ist eine echte Herausforderung für jeden Fotografen: langweilige Motive. Anhand von zehn Beispielen zeigt der Fotograf, wie sich öde Szenen auf einmal ganz spannend inszenieren und ablichten lassen.

Die einzelnen iPhone-Apps kosten zwischen 0,79 und 2,99 Euro. Die Bookstore-Gesamtausgabe für das iPad kostet 5,99 Euro. (tok)

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Systemblitz am Strom

Moderne Systemblitzgeräte können inzwischen von ihrer Leistung problemlos mit größeren Studioblitzen mithalten. Das Problem: sie brauchen jede Menge Akkus. Auch die Ladezeiten sind nicht so grandios, als dass sie nicht zum Ärgernis im Heimstudio werden.

Hier greift die so schlichte wie clevere Idee des Tronix SpeedFire. Bei diesem rund 149 Euro teuren Gerät handelt es sich um eine Art Netzteil, mit dem Canon- oder Nikon-Fotografen ihre Systemblitze am Strom betreiben können und so nicht mehr ständig Akkus wechseln müssen.

Der SpeedFire, der über die in Krefeld ansässige Firma Tanala Foto GmbH vertrieben wird, bietet  liefert über den Netzanschluss den benötigten Strom für den Blitz, wobei blitzinterne Funktionen wie z.B. die LCD-Anzeige weiterhin über die Batterien versorgt werden. Durch diesen Direktanschluss soll die Aufladezeit des Blitzes weniger als eine Sekunde betragen. Zum Vergleich: ein SB900 von Nikon kann bei Akkubetrieb auch schon einmal 2,3 Sekunden im Ladezyklus benötigen.

Der Tronix Speedfire arbeit in der Canon-Version mit Systemblitzen 580EXII, 580EX, 550EX, 540EX, 430EZ, MR-14EX und MT-24EX zusammen. In der Nikon-Version sind es die Blitzgeräte SB900, SB800, SB80DX, SB28DX, SB28.

Weitere Informationen finden Sie auf der deutschen Innovatronix-Seite. (tok)

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National-Geographic-Bildband "Grönland - Meine Reisen ans Ende der Welt"

TV-Moderator Markus Lanz in neuer Rolle als Fotograf und Autor: Gemeinsam mit National Geographic veröffentlicht der Talkshow-Gastgeber jetzt ein Buch mit eigenen Fotografien und Texten. Das Thema: Grönland.

Abseits des TV-Business begeistert sich Lanz leidenschaftlich für das ursprüngliche Leben an diesem extremen Ort der Welt. Seit 15 Jahren zieht es ihn immer wieder in die eisigen Weiten der Arktis und zu den Menschen, die dort im Einklang mit der Natur leben.

Der Bildband "Grönland - Meine Reisen ans Ende der Welt" erscheint im Verlag National Geographic Deutschland und zeigt Bilder von großartigen Landschaften, der einmaligen Tierwelt der Arktis und dokumentiert das "Erlebnis Entschleunigung" in erhabener Natur. In sehr persönlichen Texten spricht Lanz über seine tiefe Verbundenheit mit den Inuit, berichtet von abenteuerlichen Expeditionen mit dem Hundeschlitten und über fremde Mythen und Rituale.

Das Fotografieren war angesichts der eisigen Außentemperaturen keine leichte Aufgabe für den gebürtigen Südtiroler. Der Aufwand hat sich gelohnt: Sein erster Bildband trägt die Handschrift eines Landschaftsfotografen, der das Gespür für den richtigen Moment besitzt. Lanz hält die Besonderheiten der Natur in seinen Bildern ebenso fest wie kleine und flüchtige Augenblicke: Menschen bei ihrer archaischen Arbeit, Eisberge in nahezu unwirklichem Licht, Kinder, die im Schnee tollen. Seine Fotos fangen die Erhabenheit einer übermächtigen Natur ein, aber auch die Nähe, die Markus Lanz zu den Inuit hat, weil er ihnen viel Respekt für ihr Leben entgegenbringt.

Er verrät über seine Reisen am Ende der Welt: "Diese Stille, die Du dort erlebst, macht etwas mit dir. Und es ist ganz interessant, das zu erfahren. Unser Gehirn ist wahnsinnig reizüberflutet, wir brauchen die ganze Zeit neue Zerstreuung: Wir brauchen die Zeitung, das Fernsehen und das Internet. In Grönland ist dann plötzlich alles weg."

Lanz lebte mit den Inuit in Siorapaluk, dem nördlichsten Dorf der Welt, wo es im Winter monatelang nicht hell wird. Er übernachtete in spartanischen Biwaks, erlebte bedrohliche Schneestürme und staunte über das Polarlicht. Der Jäger Paulus Simigaq gewährte ihm Einblicke in die beeindruckende Jagdkultur seines Volkes: Die Inuit finden sogar in dichtem Nebel oder völliger Dunkelheit den Weg nach Hause. Sie hören am Scharren und Kratzen der Eisberge, wie stabil das Eis ist und tragen Kleidung aus Fellen, die unserer High-Tech-Ausrüstung weit überlegen ist.

Der Bildband "Grönland - Meine Reisen ans Ende der Welt" porträtiert Grönland und das in den extremen Rhythmus von Kälte und Wärme eingebettete Leben der Inuit aus der persönlichen Sicht und durch das Kameraobjektiv von Markus Lanz. Das Buch hat 304 Seiten, versammelt 200 Fotos und Karten und kostet 39,95 Euro. Es ist im Handel und unter www.nationalgeographic-shop.de erhältlich. (tok)

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