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Das zeigt Ihnen das Histogramm


Das Histogramm ist eine grafische Aufbereitung der Helligkeitsverteilung in Ihrem Bild oder Ihrem Motiv. Viele Kameras können die Grafik bereits vor der Aufnahme im Sucher oder auf dem Display einblenden – alternativ lässt es sich auch bei der Bildwiedergabe anzeigen.
Die Grafik zeigt links die dunkelsten Töne in Ihrem Bild, rechts die allerhellsten. Meist ergibt sich so ein Berg, dessen Flanken sich für eine optimale Helligkeitsverteilung über den gesamten Anzeigebereich erstrecken sollte. Zeigt das Histogramm dagegen an den Rändern praktisch keine Ausschläge mehr, deutet dies auf ein sehr kontrastarmes Motiv hin. Das ist an sich noch kein Fehler, die Aufnahme gerät aber möglicherweise unerwünscht flau und schlapp.
Vermeiden sollten Sie ein Histogramm, das links oder rechts steil abgeschnitten wird. Stößt die Grafik rechts an die Grenzen, ist das Bilder überbelichtet, eine steile Flanke links steht für ein unterbelichtetes Bild. Verwenden Sie die Belichtungskompensation, um Ihre Aufnahme entsprechend abzudunkeln oder aufzuhellen.
Das Histogramm gibt keinen Aufschluss darüber, welche Bildpartien zu hell oder zu dunkel sind. Doch auch das können viele Kameras im Wiedergabemodus anzeigen. Dann blinken überbelichtete Bildpartien schwarz, unterbelichtete dagegen in Weiß. Solange diese Beschneidungswarnung nur unwichtige Bildbereiche betrifft (etwa den Hintergrund), können Sie sie getrost ignorieren.
Herzlichst, Ihr Martin Vieten
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