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Unsere Themen heute:

     

Das zeigt Ihnen das Histogramm

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Martin Vieten

Das Histogramm ist eine grafische Aufbereitung der Helligkeitsverteilung in Ihrem Bild oder Ihrem Motiv. Viele Kameras können die Grafik bereits vor der Aufnahme im Sucher oder auf dem Display einblenden – alternativ lässt es sich auch bei der Bildwiedergabe anzeigen.

Die Grafik zeigt links die dunkelsten Töne in Ihrem Bild, rechts die allerhellsten. Meist ergibt sich so ein Berg, dessen Flanken sich für eine optimale Helligkeitsverteilung über den gesamten Anzeigebereich erstrecken sollte. Zeigt das Histogramm dagegen an den Rändern praktisch keine Ausschläge mehr, deutet dies auf ein sehr kontrastarmes Motiv hin. Das ist an sich noch kein Fehler, die Aufnahme gerät aber möglicherweise unerwünscht flau und schlapp.

Vermeiden sollten Sie ein Histogramm, das links oder rechts steil abgeschnitten wird. Stößt die Grafik rechts an die Grenzen, ist das Bilder überbelichtet, eine steile Flanke links steht für ein unterbelichtetes Bild. Verwenden Sie die Belichtungskompensation, um Ihre Aufnahme entsprechend abzudunkeln oder aufzuhellen.

Das Histogramm gibt keinen Aufschluss darüber, welche Bildpartien zu hell oder zu dunkel sind. Doch auch das können viele Kameras im Wiedergabemodus anzeigen. Dann blinken überbelichtete Bildpartien schwarz, unterbelichtete dagegen in Weiß. Solange diese Beschneidungswarnung nur unwichtige Bildbereiche betrifft (etwa den Hintergrund), können Sie sie getrost ignorieren.

Herzlichst, Ihr Martin Vieten

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So behandeln Sie Ihre Speicherkarten richtig

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Auf Ihren Fotos ist nur die Hälfte drauf, die andere Hälfte ist schwarz? Ihr PC gibt eine Fehlermeldung aus, wenn Sie eine Bilddatei öffnen möchten? In diesen Fällen ist meist bereits in Ihrer Kamera ein Fehler aufgetreten, als diese Ihre Aufnahmen gespeichert hat. Derartige Speicherfehler können Sie durch eine korrekte Behandlung Ihrer Speicherkarte leicht vermeiden.

Glücklicherweise speichern Digitalkameras in der Regel Ihre Aufnahmen so zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk. Doch hin und wieder kann es zu lästigen Schreibfehlern kommen, Ihre Aufnahme ist dann verdorben. Diese Probleme lassen sich durch den richtigen Umgang mit Ihren Speicherkarten vermeiden. Hier einige Tipps:

  • Formatieren Sie Ihre Speicherkarte stets in Ihrer Kamera und nicht am PC. Am besten jedes Mal, nachdem Sie Ihre Fotos auf den PC übertragen haben.
  • Fotografieren Sie mit unterschiedlichen Kameras? Dann sollten Sie jede Speicherkarte vor Verwendung in der Kamera formatieren, die Sie aktuell benutzen.
  • Schalten Sie Ihre Kamera niemals unmittelbar nach der Aufnahme aus! Warten Sie, bis die Speicherkontrollleuchte an Ihrer Kamera verloschen ist. Andernfalls laufen Sie Gefahr, dass Sie durch das Ausschalten eine Aufnahme verlieren, bevor Ihre Kamera den Speichervorgang beendet hat.
  • Die Anzahl der Schreibvorgänge auf Speicherkarten ist begrenzt. Je älter eine Speicherkarte ist, desto größer wird die Gefahr, dass es zu Schreibfehlern kommt. Für wichtige Fotos sollten Sie eine neue Speicherkarte einsetzen. (mv)

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Nikon D4 – neue High-End-DSLR für Foto-Profis

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Nikon hat das neue Spitzenmodell D4 vorgestellt. Die High-End-DSLR richtet sich vor allem an professionelle Sport-, Presse- und Naturfotografen. Mit ihrem Preis von fast 6.000 Euro wird die D4 für die allermeisten Foto-Amateure ein unbezahlbarer Traum bleiben. Sie zeigt jedoch, welche Funktionen und neue Technologien zukünftig auch bei günstigeren Modellen zu erwarten sein werden.

Nikon setzt mit D4 vor allem in zwei Bereichen neue Maßstäbe: Die Kamera bietet eine gigantische Lichtempfindlichkeit bis zu ISO 204.800 und nimmt rasend schnelle Bildserien auf. Möglich macht dies unter anderem ein Vollformatsensor, der mit 16 Megapixeln lediglich moderat hoch auflöst. Schnelle Bildserien heißt: Die D4 nimmt bis zu 11 Bilder/s in voller Auflösung auf. Diese Serienbildraten erreichen zwar auch bereits deutlich günstigere Kameras, halten sie aber meist nur für ein bis zwei Sekunden durch. Nicht so die D4: Sie zeichnet bis zu 200 Aufnahmen pro Serie auf, die also fast 20 Sekunden andauern können. Möglich wird dies unter anderem dadurch, dass die D4 auf das neue Speicherkartenformat XQD setzt, die die aufgenommen Bilddaten wesentlich schneller speichern als die bislang üblichen CF- oder SD-Karten.

Das schnelle XQD-Kartenformat werden im Laufe dieses Jahres sicherlich noch weitere neue Kameras verwenden. Neben Nikon gehört zum Beispiel auch Sony zu den Mitbegründern des XQD-Formats. Ebenso wird die ISO-Empfindlichkeit bei kommenden Kameras zunehmen. Die dafür verwendete Sensor- und Bildbearbeitungstechnologien lassen sich prinzipiell ohne Extra-Kosten auf praktisch jede Kamera übertragen.

Beeindruckend sind auch die Video-Fähigkeiten der D4: Sie zeichnet Filme mit einer Auflösung von bis zu 1.920x1.080 Bildpunkten auf, also in Full-HD. Zudem bietet die Kamera einen Anschluss für ein Stereomikrofon, Tonaufnahmen lassen sich auf Wunsch auch manuell aussteuern. Auch in Sachen Video setzt die D4 damit einen Trend, der sich zukünftig mit günstigeren Modellen fortsetzen wird: Klassische Camcorder verlieren an Bedeutung, hochwertige Filmaufnahmen werden schon in naher Zukunft mit fast jeder Fotokamera möglich sein. (mv)

Weitere Spiegelreflex-Kameras von Nikon finden Sie >>> hier

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