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Faszination 3D-Fotografie mit Fuji
Fuji hat mit der Einführung seiner ersten 3D-Digitalkamera im Herbst 2009 bereits Pionierarbeit in Sachen dreidimensionales Fotografieren und Filmen geleistet.
Kleiner, leichter und natürlich mit noch mehr Features präsentiert sich nun die nächste Generation der 3D-Digitalkameras von Fuji – die Finepix Real 3D W3. Die Kamera ist kompatibel mit allen aktuellen 3D-Fernsehern und damit gut geeignet für Anwender, die ihre eigenen 3D-Fotos und 3D-HD Videos erstellen und dann auf ihren 3D-Fernsehern wiedergeben möchten.
Das Erstellen von 3D-Fotos und 3D-HD Videos ist mit der Finepix im 3D-Auto-Modus möglich, der die jeweils beste Einstellung für die Aufnahmesituation auswählen soll. Die 3D-Digitalkamera nimmt außerdem 3D-HD-Videos mit Stereoton auf.
3D-Fotos und 3D-HD-Videos lassen sich auf dem 8,9 cm (3,5 Zoll) großen Widescreen-LCD der Kamera ohne spezielle 3D-Brille betrachten. Anschluss an einen 3D-Fernseher erhält die Real 3D W3 mit Hilfe eines handelsüblichen HDMI-mini-Kabels (Typ High Speed). Hier wird allerdings eine mit dem jeweiligen 3D-TV kompatible 3D-Brille benötigt.
Menschen können dreidimensionale Tiefe wahrnehmen, da sie ein Objekt entlang zweier unterschiedlicher Ausgangspunkte (rechtes und linkes Auge) betrachten können. Um nun in der Digitalfotografie ein möglichst naturgetreues 3D-Erlebnis zu erzielen, müssen zwei unterschiedliche Bilder miteinander kombiniert werden. Daher verfügt die Real 3D W3 über zwei Objektive mit 3-fach optischem Zoom (Brennweitenbereich 35-105 mm; äquivalent zu KB) sowie zwei 10 Megapixel-CCD-Sensoren.
Der Prozessor der Kamera synchronisiert die Bilddaten, die von den zwei Objektiven und den beiden CCDs erzeugt werden, zu einer einzigen Aufnahme - sowohl für Fotos als auch für HD-Videos. Durch ihren Aluminiumrahmen soll die Finepix vor Vibrationen geschützt sein und die präzise Ausrichtung des linken und rechten Objektivs gewährleisten.
Neben der simultanen Aufnahme mit den beiden Objektiven und den beiden CCDs ist bei der Kanera auch ein zeitversetztes Aufzeichnen mit dem linken und dem rechten Objektiv möglich. Im "Einzelverschluss 3D Modus" wird das zweite Bild erst durch ein erneutes Drücken des Auslösers aufgenommen. Der Fotograf kann so das zweite Bild aus einer anderen Position erstellen. Die beiden Bilder werden danach als 3D-Foto in der Kamera gespeichert. Durch diese Funktion sol der Anwender bei Landschaftsmotiven den 3D-Effekt verstärken und bei Makro-Fotos einen natürlicheren 3D-Eindruck erzielen können.
Im manuellen Modus „M“ können Verschlusszeit und Blende selbst eingestellt werden. Die Tiefenschärfe wird im Modus „A“ (Zeitautomatik) gesteuert. Im integrierten Modus „P“ (Programm) stellt die Kamera die Verschlusszeit und den Blendenwert automatisch ein.
Insgesamt 13 verschiedene Motivprogramme können im Modus „SP“ entsprechend dem Motiv und den Aufnahmebedingungen ausgewählt werden. Die Kamera optimiert automatisch jede Einstellung von der Verschlusszeit über den Weißabgleich bis hin zur Empfindlichkeit. Auch der Blitz wird automatisch aktiviert oder deaktiviert.
Im 2D-Modus können die beiden Bilderfassungssysteme unabhängig voneinander genutzt werden. Durch die beiden zum Einsatz kommenden Objektive können gleichzeitig das Motiv herangezoomt und Weitwinkelfotos derselben Szene erstellt werden. So wird dasselbe Motiv aus zwei völlig verschiedenen Blickwinkeln festgehalten.
Fuji bietet außerdem die Möglichkeit an, dreidimensionale Fotoausdrucke zu erstellen. Durch ein spezielles Druckverfahren entstehen Foto-Prints mit 3D-Effekt.
Die Finepix Real 3D W3 soll ab September für rund 449,- Euro im Handel erhältlich sein. (tok)
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